Bentheimer Landschaf

Die Bentheimer Landschafe sind vom Aussterben bedroht
Auch die bedrohten Schafrassen zählen zu den bedrohten Nutztierrassen
Maximilians Bentheimer Landschafe zählen zu den bedrohten Schafrassen
Alte Schafrassen die vom Aussterben bedroht sind
Ein Bentheimer Landschaf bei Maximilians Kinder Arche
Die gefährdeten Bentheimer Landschafe zählen zu den bedrohten Nutztierrassen
Alte Schafrassen bei Maximilians Arche
Bentheimer Landschafe und andere alte Schafrassen zählen zu den bedrohten Haustierrassen
Zu den alten Schafrassen gehören die Bentheimer Landschafe
Die alte Schafrasse der Bentheimer Landschafe zählen zu den bedrohten Haustierrassen
Maximilian Jasker mit alten Schafrassen
Alte Schafrassen zählen zu den bedrohten Haustierrassen
Bei den Bentheimer Landschafen handelt es sich um eine bedrohte Schafrasse
Maximilian Jasker bei der Fütterung der Bentheimer Landschafe
Bentheimer Landschafe bei Maximilians Kinder Arche
Bentheimer Landschafe auf einem Hügel
Eine Herde Bentheimer Landschafe mit einer Ziege

Bentheimer Landschaf

Herkunft: Das langbeinige Bentheimer Landschaf ist Deutschlands größtes Moor- und Heideschaf. Die Schafrasse wurde nach seinem Ursprungsgebiet benannt, der Grafschaft Bentheim im Südwesten von Niedersachsen. Da es früher nur für das Weser-Ems-Gebiet eine regionale Bedeutung hatte, wird das Bentheimer Landschaf heutzutage hauptsächlich im westlichen Niedersachsen sowie im Rheinland gehalten. Die Schafrasse wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals beschrieben und wird seit etwa der 1930er Jahre gezielt gezüchtet. Dafür wurde das einheimische, einfache und genügsame Heideschaf mit dem niederländischen Drentheschaf gekreuzt, wodurch ein großrahmiges Moor- und Heideschaf entstand. Das Bentheimer Landschaf ist jedoch nicht mit den Heidschnucken verwandt. Vielmehr besteht eine enge Verwandtschaft mit dem niederländischen Schoonebeker Schaf, einer Schwesternrasse des Bentheimer Landschafs mit einer ähnlichen Entstehungsgeschichte.

Lebende Tiere: Es gibt ca. 3.400 Bentheimer Landschafe, die als Zuchttiere eingetragen sind (Stand: 2015), sowie etwa 10.000 Gebrauchstiere. Dabei handelt es sich um eine vom Aussterben stark gefährdete Nutztierrasse, die von der “Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen” in die Kategorie II der Roten Liste aufgenommen und 2005 zum “Haustier des Jahres” erkoren wurde.

Ernährung: Das Bentheimer Landschaf ist ein Pflanzenfresser und Wiederkäuer. Es ernährt sich vorwiegend von Gräsern, Kräutern, Getreide oder Heu, aber auch von Kastanien, Eichen, Rüben und im Herbst von Laubstreu.

Eigenschaften

Das große, hochbeinige Bentheimer Landschaf kann bis zu 90 kg schwer werden und eine Wristhöhe von bis zu 75 cm erreichen. Die Schafrasse hat einen schmalen und länglichen Kopf, der hornlos und ohne Wolle ist. Am Körper ist das Bentheimer Landschaf von einer schlichte, reinweißen Wolle bedeckt, die fast bis an den Boden reicht. Lediglich an den Beinen, um die Augen herum und an den Spitzen der langen Ohren hat diese Schafrasse schwarze Flecken. Der lange, schwarz bewollte und fast bis zum Boden reichende Schwanz ähnelt einer Fuchsrute und ist ebenfalls charakteristisch für das Bentheimer Landschaf.

Verhalten

Das Bentheimer Landschaf ist anspruchslos, was das Futter angeht, und sehr widerstandsfähig. Aufgrund seiner harten Klauen ist die Schafrasse gut marschfähig und resistent gegenüber der Moderhinke, einer Klauenkrankheit. Es wird somit vorzugsweise für die Pflege von kargen Landschaften, insbesondere von einheimischen Sand- und Moorheiden, eingesetzt. Die Schafrasse ist sehr fruchtbar und für seine guten Muttereigenschaften und Säugeleistungen bekannt.

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