Mai 3

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Warzenente


  • Herkunftsland: Südamerika*
  • Lebende Tiere: Warzenenten sind nicht nur bei Hobbyzüchtern sehr beliebt, sondern auch in Nutzgeflügelfarmen häufig zu finden.
  • Ernährung: Warzenenten ernähren sich nicht nur von Pflanzen, die sie gründelnd im Flachwasser oder auf Wald und Wiese finden, sondern können als Allesfresser auch mit handelsüblichem Körnermischfutter für Geflügel (z. B. Hühnerfutter) gefüttert werden.

Auf unserem Erlebnisbauernhof nehmen wir keinen Eintritt. Allein die Spenden unserer Tierfreunde halten die Arche für bedrohte Haustiere (z.B. Warzenente) offen und ermöglichen uns den Ausbau der Arche, damit wir weitere Tiere aufnehmen können.

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Warzenenten

* Zur Herkunft:  Warzenenten sind die Hausform der wilden Moschusente (lat. Cairina moschata), die ursprünglich aus Südamerika kommt, wo sie bewaldete Regionen mit Flüssen und Seen bewohnt. Im 16. Jahrhundert wurde die Moschusente von einigen südamerikanischen Kulturvölkern domestiziert und gelangte Anfang des 18. Jahrhunderts mit Schiffen aus England oder Spanien nach Deutschland.

Eigenschaften

Die robusten und vitalen Warzenenten sind widerstandsfähig und schnellwüchsig. Sie besitzen einen beachtlich langen und breiten Körper mit einem langen, waagerecht gehaltenen Rumpf. Charakteristisch für die Tiere ist vor allem ihre rote, nackte Gesichtshaut, die von der Schnabelbasis, um die Augen herum bis zum Stirnhöcker verläuft, wo sie mit einem Warzengebilde endet. Als Farbschläge sind verschiedene Wildfarben mit blau, perlgrau oder braun mit/ohne einem weiß Latz, blau, weiß oder schwarz mit/ohne Saum, Schecken in blau oder schwarz mit/ohne Saum oder braun möglich. Erpel haben anstelle der für Enten üblichen Schwanzlocke ein steiffedriges, flaches Gefieder und auf dem Schopf leicht gewellte, gesträubte Federn. Auffallend ist auch das unterschiedliche Gewichtsspielraum der beiden Geschlechter: Während Erpel ein Gewicht von bis zu 5 kg erreichen können, werden Enten lediglich bis zu 3 kg schwer. Vor allem weibliche Warzenenten sind flugfähig und können sicher und sehr geschickt auf Bäumen landen. Bei Erpeln geht die Flugfähigkeit mit zunehmendem Alter aufgrund des Gewichts verloren. Im Gegensatz zu anderen Entenarten schnattern Warzenenten nicht laut, sondern geben nur Zisch-, Glucks- und Grunzlaute von sich. Da es sich um Gruppentiere handelt, sollten die Tiere nicht einzeln gehalten werden.

Verhalten

Warzenenten sind anspruchslos und freuen sich über eine Bademöglichkeit. Sie besitzen eine ausgeprägte Brutlust, da sie bis zu dreimal im Jahr ein Gelege mit 8-20 Eiern haben können. Ihre Küken und das Gelege, das nicht auf dem Boden, sondern etwas höher gelegen ist, verteidigen die Elterntiere sehr gut gegenüber Feinden (z. B. Katzen). In der Paarungszeit zeigen Erpel gerne anderen Artgenossen, wer der Herr ist. Ältere Erpel können auch eine Aggressivitäten gegenüber Menschen zeigen. Unter den Warzenenten kann es eine gewissen Rangordnung geben, die sich unter den erwachsenen Tieren verfestigt.

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